Sitz – Platz – Komm – Extrem !

Für meinen baldigen Beitrag *Man lernt nie aus! – Ab in die Hundeschule!* war ich fleißig am Fotos schießen und wollte euch hier einfach nochmal eine Trainingsstunde als Beispiel etwas genauer erklären.

Bei Sitz-Platz-Komm-Extrem! geht es um die Grunderziehung des Hundes, aber ohne das Hilfsmittel Leine. Anhand der Fotos erkläre ich euch einmal kurz wie die letzte Übungsstunde aufgebaut war.

Beginnen tut es immer mit Orientierungsübungen. Sprich der Hund soll sich an uns orientieren und „bei Fuß“ laufen.SPKE Orientierungsübung

Eine klassische Sitz-Bleib Übung gab es auch. Normalerweise mit mehr Abstand, aber da gerade ein fremder Hund vorbei gelaufen ist und Rico nicht an der Leine war, habe ich mich direkt vor ihm platziert. Wie man auf dem Foto sieht hatte er auch kaum Augen für mich 😉

SPKE Sitz-Bleib-Übung

Clara war diesmal übrigens als Statist mit bei dem Kurs, da wir anschließend noch Cavaletti hatten. Mit der Erziehung bei Ihr nehme ich es nicht mehr so genau, deshalb durfte sie sich frei bewegen und die Ablenkung spielen 😉

Jetzt schaut er endlich nach mir ;-)

Jetzt schaut er endlich nach mir 😉

Hier sieht man jetzt schön eine „bei Fuß“ Übung und wie ich unser Zeichen dafür gebe. Wir laufen währenddessen an den anderen Hunden vorbei, laufen 8-ten und verändern die Geschwindigkeit beim Gehen oder bleiben einfach stehen. Und immer sollte Rico mich im Blick haben und das selbe machen. Klappt in der Übungsstunde meistens schon ganz gut. Wenn er mal abgelenkt wird versuche ich über einen Zuruf oder notfalls über ein leichtes an tippen ihn wieder auf Kurs zu bringen.

SPKE Bei Fuß Übung

Auf diesem Foto sieht man, wie ich nach einander Rico vor jedem Hund ins Sitz setzen und ein Bleib Kommando gebe. Danach kann ich zu der gegenüberstehenden Person gehen und sie Begrüßen. Gerade Kontroll-Junkies haben damit ja ab und zu mal ein Problem. Da kommt mir Rico´s –mach du dein Ding, ich mach mein Ding- Art zu Gute, er hat damit überhaupt kein Problem 😉

Begrüßung Collage

Auf den folgenden drei Fotos sieht man eine fiese Ablenkungsübung mit einem vorbeirollenden Ball, denn wir beim ankommen auch noch durch drauf drücken zum quitschen gebracht haben. Für die Übung werden die Hunde ins „Bleib“ gesetzt. Ich bevorzuge dann immer ein „Platz“, da Rico da nicht so schnell wieder aufsteht wie in einem „Sitz“.

AblenkungsübungCollage

An Rico´s Blick sieht man schön wie er dem Ball mit seinen Blicken folgt, aber der Abstand ist noch groß genug zum Ball, dass er die Situation gut aushält und liegen bleibt.

Das war eine kleine Übersicht in eine Sitz-Platz-Bleib-Extrem! Übungsstunde. Wenn ihr aus dem Rhein-Main-Gebiet kommt und Interesse habt findet ihr hier den Link zu meiner Hundetrainerin: Hundeschule *Hund und Mensch*

Ansonsten viel Spaß beim trainieren!

Blogunterschrift

10 Gedanken zu “Sitz – Platz – Komm – Extrem !

  1. axinja89 schreibt:

    Die Bilder sind ja faszinierend und strahlen eine Ruhe und Gelassenheit aus *toll 🙂 *- jedenfalls für mich und meine Fellnase! Finde das so schön, wenn Frauchen und Vierbeiner so super zusammenarbeiten – ganz großes Kompliment!!!

    Meine kleine Pinki kann die Kommandos ‚Sitz‘, ‚Bleib‘, ‚Stopp‘, ‚Komm‘ und noch ein paar mehr – aber draußen klappen diese Kommandos leider nur, wenn sie sich sicher ist, dass drumherum alles ok ist – habe mal gelesen, dass sie mir (durch das eigene abchecken der Lage) nicht ganz und vollkommen vertraut. Würde ihr gerne die Angst nehmen und wollen, dass sie mir ihre volle Aufmerksamkeit schenkt und mir vertraut. Hast du da vielleicht einen Tipp?
    (Wir haben sie aus einem Tierheim und sie war von Anfang an schreckhaft und ängstlich – besonders bei lauten Geräuschen [Treckern, etc.])

    Liebe Grüße

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    • Zucker und Zimt Design schreibt:

      Vielen Dank für die Komplimente! Aber so gut klappt das bei uns leider auch nicht immer 😉 er hat halt auch seinen eigenen Kopf ^^
      Ja stimmt das habe ich auch gelesen. Vorallem musst du selbst daran glauben das du alles im Griff hast, auch wenn das nicht immer leicht ist! Unsere Hunde können uns nämlich besser lesen als wir denken und nutzen das auch gern mal aus. Rico zumindest 😉 wenn ich möchte das er mal wieder mehr auf mich achtet, mache ich Orientierungsübungen. Also schnell Richtungs-und Tempowechsel am der Leine. Und wenn er schön nach mir schaut gibt es natürlich auch eine Belohnung! Mit Angsthasen kenne ich mich leider nicht ganz so gut aus, da sich das bei meinen in Grenzen hält. Aber was ich generell festgestellt habe ist das man in kleinen Schritten arbeiten sollte. Also vielleicht erstmal an einem stehenden Trecker vorbei laufe und belohnen und mal dagegen hauen und zeigen das es nicht schlimm ist 😉 und als nächstes wenn man einen von weiten sieht und das Geräusch noch nicht so laut ist und ihr noch keine angst macht einfach mal eine einfache Übung machen. Und sich so langsam ran tasten. Ich erkundige mich aber nochmal bei meiner Hunde Trainerin, vielleicht hat sie noch einen guten Tipp! Sie kennt sich gut mit Angsthäschen aus! Allerdings ist sie gerade im Urlaub ^^
      Wahrscheinlich weißt du das alles auch schon selbst 😉 aber sobald ich was neues weiß melde ich mich und ich finde es super das du dich so um deine kleine Maus kümmerst!
      Ganz liebe Grüße
      Christina

      Gefällt 1 Person

      • axinja89 schreibt:

        Danke für diese tolle und vorallem lange!!! Antwort!!! Über mehr Tipps würde ich mich wirklich sehr freuen. Habe das mit dem Richtungswechsel auch schon probiert, aber wenn etwas bemerkt was ihr nicht passt, will sie sofort flüchten und stellt auf stur. Dann setzt sie sich hin und macht keinen Schritt mehr! Die meisten Spaziergänge sind wirklich schön, aber ich kann ja fahrende Trecker oder sonstigen Angstursachen auch nicht immer aus dem Weg gehen 😦

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      • Zucker und Zimt Design schreibt:

        Hallo Liebe Christina,
        ich habe meine Hundetrainerin nochmal befragt wegen deinem Problem und sie meinte am besten ist es wenn du dich an einen guten Hundetrainer in deiner Nähe wendest und in einer Einzelstunde direkt an dem Problem arbeitest. Verndiagnosen sind immer schwierig, wenn man den Hund nicht kennt. Jede Hund-Mensch-Kombi agiert unterschiedlich und das sollte man live beurteilen. Bitte nicht böse sein, aber schließe mich ihrer Meinung an. Ich berichte gerne von meinen Erfahrungen, aber ich möchte auch keine falschen Ratschläge geben! LG Christina

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      • axinja89 schreibt:

        Ach, das ist ja lieb, dass du noch daran gedacht hast. Kann verstehen, dass eine Ferndiagnose nicht möglich ist. Aber vielen Dank für die Mühe! Wir werden mal einen Termin bei der hiesigen Hundetrainerin machen 🙂 Liebe Grüße und vielen Dank :*

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