Wie werde ich Selbst&Ständig? Der Traum vom Online Shop Teil 2

Weiter geht es mit Teil 2 der Blogreihe zum Thema: Der Traum vom Online Shop!

In Teil 1 findet ihr eine to-do-Liste zur Eröffnung eines Kleinunternehmens und welche Kosten grob auf euch zu kommen!procontra

Ein Online Shop bei Dawanda, Etsy & Co oder lieber einen eigenen Online Shop?

Wenn man das ganze formelle Gedöns erledigt hat, bleibt die Frage über welches Portal man seine Produkte verkaufen möchte. Es gibt verschiedene Verkaufsportale wie Dawanda oder Etsy, aber auch die Möglichkeit eine eigene Website zu erstellen mit einem Shop oder einfach über eine Facebook-Seite.

Bevor ich es vergesse: Wenn ihr Online verkauft gebt immer ein Impressum und AGB´s &Widerrufsbelehrungen mit an. Mit dem Tool legalomat.de könnt ihr kostenlos ein Impressum erstellen. Meine AGB´s & Widerrufsbelehrung habe ich schnell und einfach bei einem Dawanda Vertragspartner erstellt. Das ist zwar nicht kostenlos, aber man sollte nicht am falschen Ende sparen und sie lieber von einem Profi erstellen lassen, als sich selbst etwas zusammen zuschustern.

index

Vor-und Nachteile von Dawanda & Co.

Ich selbst verkaufe bei Dawanda, dass ist eine immer bekannter werdende Verkaufsplattform auf der man seinen eigenen kleinen Online-Shop erstellen kann. Bei Etsy ist es dasselbe Prinzip, nur internationaler. Viele betreiben parallel einen Dawanda und einen Etsy Shop. Das hatte ich am Anfang auch überlegt, aber man soll es ja nicht gleich übertreiben 😉

Folgende Vorteile sehe ich bei Dawanda & Co.:

  • Großer Bekanntheitsgrad der Verkaufsplattform
  • Man muss keine Webseite erstellen
  • Vorgefertigte Strukturen für Shop-Aufbau, Produkteinstellung, etc.
  • Erleichterter Einstieg in die Selbständigkeit
  • Startseitenbuchung, Logenplätze
  • Verkäuferportal -> Hilfestellung zu allerlei Fragen
  • Vernetzung mit anderen Shops, Foren zu vielen Themen
  • Partnerangebote

Ein paar Nachteile gibt es aber natürlich auch:

  • Große Konkurrenz
  • Gebühren: Einstellgebühr, Verkaufsprovision, extra Kosten für Logenplätze& Startseitenbuchung
  • Keine Suchfunktion für Shops

Für mich haben die Vorteile eindeutig überwogen! Ich stehe gerade erst am Anfang meiner „Verkaufskarriere“ und so habe ich lieber die große Konkurrenz bei Dawanda in Kauf genommen, als das ich im noch größeren World Wide Weg total untergehe. So hat bestimmt der ein oder andere zu meinem Shop gefunden, der sonst nicht auf mich aufmerksam geworden wäre. Natürlich kann es genauso gut passieren das man bei einem Produkt auf Seite 167 landet, weil es so viele Angebote bei Dawanda gibt…

Dafür gibt es die Möglichkeit bei Dawanda sogenannte Logenplätze oder Startseitenplätze zu buchen. Natürlich gegen eine Gebühr, allerdings auch mit einer erhöhten Chance gefunden zu werden. Mir persönlich hat die Startseitenbuchung nicht ganz so viel gebracht. Manchmal gibt es eines davon aber auch im Angebot und dann gönne ich mir mal wieder ein paar Logenplätze 😉

Dawanda erleichtert meiner Meinung nach definitiv den Einstieg in die kleine Selbständigkeit! Gerade wenn man kein IT-Genie ist, muss man sich nicht mit dem erstellen einer Website rumärgern und man kann recht schnell und leicht seine Produkte in den Shop einstellen. Es wird einem quasi alles schon auf dem Silbertablett serviert, allerdings geht dadurch natürlich auch etwas die Individualität verloren. Aber hey, man kann nicht alles haben. Ich ändere einfach hin und wieder meinen Shop-Banner ^^

jimdo

Vor-und Nachteile eines eigenen Online Shops

Im Moment vertreibe ich nur über Dawanda. Da mich aber auch der ein oder andere direkt über Facebook oder Instagram anschreibt, habe ich überlegt parallel noch eine eigene Website mit Online Shop zu gestalten.

Wäre ich bei wordpress.org und nicht bei wordpress.com (der Anbieter über den dieser Blog läuft), hätte ich die Möglichkeit mir bei meinem Blog mittels eines Plug-In einen Online Shop einzurichten. Da ich allerdings nicht über diesen Server laufe, habe ich das ganze nicht weiter verfolgt und kann euch leider keine genaueren Infos geben.

Also habe ich mich mal weiter schlau gemacht und bin bei Jimdo hängen geblieben. Dieser Anbieter zum erstellen seines eigenen Online Shops hatte bei den Tests die ich gelesen habe am besten abgeschnitten und den Vorteil, dass man einen kostenlosen Online Shop erstellen kann (natürlich mit einigen Einschränkungen). Das ganze ist selbstverständlich auf das Business-Paket erweiterbar.

Vorteile eines eigenen Online Shops mit z.B. Jimdo

  • Individuelles Design nach seinen eigenen Wünschen
  • Reinschnuppern mit Hilfe der kostenlosen Version
  • Layout/Design Vorlagen vorhanden
  • Keine Einstellgebühr oder Verkaufsprovision
  • Keine direkte Konkurrenz auf der Homepage
  • Tipps und Hilfen beim erstellen der Website, Kundenservice
  • Einbindung eines Blogs ist möglich
  • Relativ einfaches Handling, auch als IT-Laie

Nachteile gibt es hier aber auch:

  • Man muss die Homepage für mind. 1 Jahr bezahlen, ob man verkauft oder nicht
  • Der Online Shop muss eigenhändig gestaltet werden
  • Größerer Zeitaufwand ist nötig um die Seite zu pflegen
  • Bei geringer Bekanntheit geht man schnell im Word Wide Web unter

Ich gestehe ich habe spaßeshalber etwas Zeit investiert und mir einen kostenlosen Online Shop gebastelt. Mehr schlecht als recht aber es geht ja nur mal ums testen, wie das ganze überhaupt funktioniert. Man muss kein IT-Profi sein um den Shop zu erstellen, dank vieler hilfreicher Tools. Etwas rumprobieren und lesen muss man aber trotzdem. Im Großen und Ganzen ist es also kein Hexenwerk!

Was denn.jpgIch denke je mehr man verkauft und je bekannter man wird umso eher lohnt sich auch ein eigener Online Shop. Je besser dein Geschäft auf Dawanda läuft, desto mehr musst du natürlich auch an Dawanda bezahlen. Sagen wir mal du hast einen Umsatz von 500€ bei Dawanda, dann gehen grob überschlagen 50€ an Dawanda (5% Verkaufsprovision, Einstellgebühren und eine Logenplatz- oder Startseitenbuchung evtl.) Da sind die 15€ (runtergerechnet auf 1 Monat) die du bei Jimdo bezahlst schnell übertroffen.

Jetzt ist natürlich die Frage, wie viele stoßen nur durch Dawanda auf dich und wie viele über z.B. Social Media Kanäle? Gute Frage! Da geht wohl probieren über studieren!

Ich spiele auch immer mehr mit dem Gedanken, es einfach mal auszuprobieren, mich schreckt nur noch etwas die Jahresgebühr ab. Ich werde berichten!

Was ist handgemachtes Wert?

Ich bin kein Wirtschaftsexperte und kann euch da leider keine passende Formel geben. Eines habe ich aber für mich gelernt, verkauft euch nicht unter Wert! Das ist nur frustrierend! Viele Leute sehen nicht wieviel Arbeit hinter euren Produkten steckt. Geiz ist geil! 😉 Klar ich schaue ich auch immer nach dem günstigsten Angebot, aber wenn ich ein Unikat sehe und mich verliebe gebe ich auch gerne das Geld dafür aus!

Man möchte ja auch etwas Geld damit verdienen. Natürlich gibt es durch die große Konkurrenz auch viele günstige Angebote, aber haben die auch das Gewisse etwas? Sollte man vielleicht nicht lieber ein paar Euro mehr verlangen, aber dafür qualitativ bessere und besondere Stoffe verwenden um aus der Masse herauszustechen? Vergleicht also die Preise und versucht so herauszufinden in welchen Preisspannen sich eure Produkte bewegen könnten.Mit Liebe.jpgBedenkt dass ihr neben dem Startkapital auch laufende Kosten habt. Es sind nicht nur die Stoffe, sondern auch das Garn, die Nadeln, der Strom für die Nähmaschine und und und… dazu kommt noch ein Stundenlohn, denn auch Zeit ist Geld und ein wichtiger Faktor! Vielleicht rentiert sich dadurch das ein oder andere Produkt auch gar nicht.

Ich bin selber eine kleine Trödeltante und da ich viele verschiedene Stoffe benutze und mich noch etwas in der Findungsphase befinde und viel Neues ausprobiere, bin ich leider nicht so produktiv wie ich gerne wäre.

Ich orientiere mich grob und wirklich nur grob an der Faustformel: Arbeitsmaterialien*3+Stundenlohn

Beim Stundenlohn liege ich allerdings unter dem Mindestlohn und berechne ihn auch oft überhaupt nicht, weil ich sonst einige Dinge glaube ich nicht verkaufen würde. Selber Schuld, naja…. 😉

 

Im Letzen Teil geht es unter anderem um das Verkaufen an sich. Wie bringe ich meine Produkte an den Mann bzw. Frau und werde bekannter?!

Ich freue mich auf euch!

Blogunterschrift

5 Gedanken zu “Wie werde ich Selbst&Ständig? Der Traum vom Online Shop Teil 2

  1. hundebloghaus schreibt:

    Lieben Dank Christina. Sehr gut und verständlich erklärt…ich glaub ich nehm das bald auch mal in Angriff. Schön, dass Du all dein Wissen mit uns geteilt hast.
    Ganz liebe Grüße von uns
    Danni & die Setterjungs

    Gefällt 1 Person

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