Mein Hund findet mich langweilig! Was kann ich dagegen tun?

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Tja meine Lieben, ich muss mich outen: Ich gehöre leider nicht zu den Frauchen, für den der treue Hund schwanzwedelnd und überglücklich zu Tür saust, nur wenn sie kurz mal den Müll nach draußen gebracht hat.

So etwas kenne ich von Rico einfach nicht. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme (mein Hund hat mich über 10 Stunden nicht gesehen), bekomme ich als Begrüßung in der Regel ein leichtes Schwanzwedeln. Wohlgemerkt, der Kopf bleibt dabei gern noch auf dem Boden/Körbchen liegen. Was soll ich sagen man lernt sich auch über die kleinen Dinge zu freuen. 😉

Dieser Blogbeitrag entsteht aber nicht wegen der mangelnden Begrüßungseuphorie meines Hundes. Ganz im Gegenteil. Das finde ich überhaupt nicht schlimm, schließlich bin ich mit Katzen aufgewachsen. Obwohl ich zugeben muss, dass meine Katzen im Gegensatz zu Rico sofort auf mich zustürmen. Allerdings mit einem klagenden Unterton, warum ich nicht schon mit einer geöffneten Futterdose durch die Haustür komme. Schließlich haben die Herrschaften Hunger! Aber gut das ist ein anderes Thema. 😉

Es ist schön, dass Rico im Alltag so selbstständig ist. Ich muss mir dadurch keine Sorgen machen, dass er großen Trennungsschmerz erleidet, wenn einmal keiner Zuhause ist. (Was zum Glück, so gut wie nie der Fall ist.)

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Allerdings werden dadurch Spaziergänge mit Rico auch etwas anstrengender. Ich muss ihn immer im Blick behalten, eine Distanz von sagen wir mal 100m bereitet ihm keine Sorge. Ob Frauchen da ist oder nicht, ist ihm egal. Mir hingegen nicht! Ihr könnt euch also vorstellen, das auch das Thema Rückruf so seine Tücken mit sich bringt. Also scanne ich immer die Umgebung, ob uns ein angeleinter Hund, Fahrrad oder Jogger entgegen kommt. Fahrräder oder Jogger interessieren Rico zum Glück nicht, aber die anderen wissen schließlich nicht, dass sie Rico am Hundepopo vorbei gehen und ich möchte einfach nicht, dass er ihnen vor die Räder läuft.

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LAAAANGWEILIG!

Ist die Distanz zu anderen Hunden noch groß genug, klappt es in der Regel noch gut mit dem Rückruf. Aber dafür sollte sich Rico nicht allzu weit von mir entfernen (wenigstens keine 100 m 😉 ). Damit er mehr oder weniger in einem Radius von 10-20m bei mir bleibt habe ich mir ein paar Tricks überlegt, wie ich für ihn beim gemeinsamen Spaziergang interessanter werde:

Geheimwaffe Nr.1: Futter

Das ist das A&O um die Aufmerksamkeitsspanne meines Hundes drastisch zu erhöhen. Rico ist total verfressen, weswegen wir bei ihm immer mit dem Gewicht kämpfen müssen. Mittlerweile bekommt er von mir nur noch Trockenfutter (Platinum mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt). Seine gesamte Tagesration bekommt er mittlerweile auf den Spaziergängen oder bei anderen Übungen Zuhause. Dadurch steigt seine Aufmerksamkeit wirklich enorm. Alle die jetzt wegen dem bösen Trockenfutter die Hände über den Kopf zusammen schlagen, erkläre ich gerne warum ich mich für Trockenfutter entschieden habe:

Leckerchen Flieg!

Nasenarbeit ist eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit für Hunde. Man kann das Futter z.B. einfach ins Gras werfen und die Fellnase danach suchen lassen. Das geht schnell und wenn man will kann man auch noch Übungen mit einbauen, dass der Hund warten muss oder nicht sieht wo das Futter hinfliegt. Habt ihr schon mal euren Hund sitzen lassen und ein Leckerli über seinen Kopf geworfen? Gar nicht so leicht für den Hund, da noch brav sitzen zu bleiben. 😉

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Spannende Suchspiele

Versteckt das Futter doch einfach mal. Unter Blättern oder Rinde, in Löchern oder auf einer Parkbank. Ihr findet bestimmt eine Vielzahl an verstecken, bei denen sich die Hundenase etwas mehr anstrengen muss. Denkt aber bitte daran, es nicht zu schwer zu machen!

Der Würstchen-Baum

Versteckt das Futter doch einfach mal in der Rinde eines Baumes. Ob Würstchen oder das normale Trockenfutter, es lässt sich super in verschiedenen Höhen verstecken. Dadurch lässt sich auch gut der Schwierigkeitsgrad regulieren und die Fellnase muss sich mal richtig strecken.

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Wo ist das Frauchen?

Dog Dancing und Ticks

Ich baue auch immer mal wieder Übungen aus dem Dog Dancing oder dem Clickertraining ein. Die Tricks machen uns beiden viel Spaß und ein kurzer Slalom zwischen den Beinen ist schnell gemacht und lenkt die Aufmerksamkeit eures Hundes wieder auf euch.

Bällchen werfen, Apportieren und einfach Spaß haben

Ja das ist wirklich nichts neues, aber wenn euer Hund ein Spielzeug toll findet und ihr es beim Spaziergang mit nehmt und es zwischen durch werft oder mit ihm Zerrspiele veranstaltet, stehen die Chancen gut, das ihr mehr in den Fokus eures Hundes geratet.

Tägliches Training

Baut doch immer mal wieder eine Übung mit ein, auch wenn ihr sie nicht gerade braucht. Mal ein Sitz hier oder ein Platz dort. Durch die gemeinsame Arbeit, zeigt ihr eurem Hund, dass ihr interessant seid.

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Ich habe festgestellt, wenn ich zwischendurch immer wieder eine dieser persönlichen „Geheimwaffen“ auf den Spaziergängen einsetzte, ziehe ich die Aufmerksamkeit von Rico immer wieder auf mich. Ricos Radius hat sich dadurch um einiges verkleinert. Er schaut jetzt öfters nach mir, wodurch auch der Rückruf besser klappt. Und da ich immer wieder was anderes mache wird uns beiden auch nicht mehr so schnell langweilig auf den Spaziergängen. 😉

Blogunterschrift

26 Gedanken zu “Mein Hund findet mich langweilig! Was kann ich dagegen tun?

  1. Klabauterfrau schreibt:

    Guten Morgen, toller Bericht…..unser Mottenhund ist auch so ein desinterissierter Hund, ziemlich selbstsicher und- ständig geht sie ihre Wege, jetzt seitdem der Wolf ist es noch schlimmer geworden. Lass die Alte mal schreien, die meint mich eh nicht! Verlasse ich das Haus, kommt sie zwar an mit einem leichten Wedeln, kann aber auch sein, das sie einfach liegen bleibt mit wedeln. In der Hundeschule damals war ich schon immer neidisch auf alle anderen HH, deren Hunde sie angeschmachtet haben. Der Mottenhund hat es nie gemacht. Ich weiss aber auch, das sie sterben würde, wenn ich sie weggeben würde. Sie hängt schon an mir…aber freut sich mehr, wenn mein Mann oder der Teeniezwerg nach Hause kommen. Genauso beim Wolf, verlasse ich ohne ihm das Haus, heult er stundenlang rum. Komme ich nach Hause, kommt er zwar an und freut sich etwas, aber nicht so wie bei Herrchen…..ich glaub, es ist einfach eine Art von Bestrafung bei den Fellis. Anders kann ich mir das Verhalten nicht erklären…..Tolle Anregungen, wenn ich mal wieder zu langweilig bin…hahaha….

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    • Zucker und Zimt Design schreibt:

      Hallo,
      Ich kenne den neidischen Blick auf andere HH nur zu gut 😉 Man fängt da schonmal an, an sich selber zu zweifeln. Mittlerweile sehe ich es aber mehr als Teil seines Charakters an und nicht als Fehler in meiner Erziehung oder mangelnde Bindung. So viel wie wir schon geübt haben und in der Hundeschule waren, kann es nur an seiner Selbstständigkeit liegen 😉
      Es hat ca.2-3 Jahre gedauert, bis ich sagen konnte: Jetzt wäre es ihm nicht mehr egal, wenn er in eine andere Familie kommt. Sie lieben uns trotzdem, auch wenn sie es nicht immer zeigen. Da glaube ich gaaaaanz fest dran, wenn ich mal wieder neidisch bin 😉😂
      LG Christina

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    • Juli schreibt:

      Hallo,
      ich kenne das Problemchen auch sehr gut. Habe drei Hunde, von denen sich nur zwei zuverlässig abrufen lassen 🙈 Der dritte, Garrz, ist der Hahn in Korb und zumindest auf Spaziergängen bin ich absolut öde für ihn 😄 Zuhause nicht, er ist ein totaler Rockzipfel, nur draußen hadert es leider…Aber ich habe auch schon so meine kleinen Tricks mich spannend zu machen entwickelt. Manchmal kommt er auch von allein zu mir und fordert Aufmerksamkeit, worüber ich mich immer sehr freue und sie ihm auch schenke!😊 Mit Hundebegnungen ist es allerdings immer noch schwierig, da muss ich wirklich sehr aufmerksam sein, damit ich ihn noch rechtzeitig zu mir „bestellt“ bekomme, bei mir bleibt er dann auch nicht freiwillig, nicht mal für Futter, da ist ihm die Ablenkung zu stark…schade 😞. Es wird aber insgesamt Immer besser, worüber ich froh bin!
      Übrigens, ich habe auch lange Zeit Platinum gefüttert, allerdings haben die Hunde alle total zugenommen und ich musste zumindest für die eine Hündin (die ältere hat jetzt mit dem Pankreas zu tun und darf nur noch fettarmes Futter kriegen und der Rüde frisst nur bis er satt ist und wird deshalb nicht zu dick) die Platinum Ration auf ein unmenschliches/unhundliches Maß runterfahren, sodass Gwenny davon gar nicht mehr satt wurde und trotzdem nicht mal abnahm, sonder ihr Gewicht nur hielt…Jetzt bekommt sie anderes Futter wovon sie satt werden kann. Und Garry findet Platinum nach drei Jahren nun langweilig und mag es nur noch mit Öl fressen. Na toll 😅 Weshalb ich dieses Futter, was ich persönlich eigentlich ganz gut finde, erstmal streichen musste…

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      • Zucker und Zimt Design schreibt:

        Rico kämpft auch mit seinem Gewicht. Wir haben bis jetzt mit Reduzierung der Platinum Menge geschafft das er 3 kg abnimmt. 1-2 müssen aber noch runter 😉 was fütterst du denn mittlerweile?
        Bei Rico ist der Rückruf bei anderen Hunden auch immer noch ein Problem und stark Tagesform abhängig. Wenn wir aber gerade etwas zusammen von der Liste unternehmen, klappt es zum Glück ganz gut, aber das mache ich ja nicht die ganze Zeit deshalb muss ich auch immer stark aufpassen 😅
        LG Christina

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      • Anonymous schreibt:

        “Rico kämpft auch mit seinem Gewicht. Wir haben bis jetzt mit Reduzierung der Platinum Menge geschafft das er 3 kg abnimmt. 1-2 müssen aber noch runter 😉 was fütterst du denn mittlerweile?“
        – Also mittlerweile bekommt Gwenny light Futter von Happy Dog oder Bosch, Garry bekommt nun ein Futter namens Panzi (kannte ich vorher selbst nicht) und bei Cora muss man immer wechseln, da sie sonst mäkelt, aber sie bekommt Senior Futter mit passendem Fettgehalt unter 10% von verschiedenen Firmen. Alles leider nicht so super Futtersorten, aber es geht, den Hunden geht es damit trotzdem gut. Aber schön, wenn Rico mit Platinum sogar abnehmen konnte! 🙂 Das hatte bei Gwenny leider echt null funktioniert 😦
        “Bei Rico ist der Rückruf bei anderen Hunden auch immer noch ein Problem und stark Tagesform abhängig. Wenn wir aber gerade etwas zusammen von der Liste unternehmen, klappt es zum Glück ganz gut, aber das mache ich ja nicht die ganze Zeit deshalb muss ich auch immer stark aufpassen 😅“
        – Ja das ist bei Garry genau so, aber sind ja auch “nur“ Hunde, die dürfen auch mal schlechtere Tage haben 😉 😀 Aufmerksam sein muss ich auch immer, aber das ist schon okay so und zum Glück entfernen sich meine auch nicht weiter als 50 m von mir und in nicht einsichtigen Kurven oder Hügeln, rufe ich sie einfach immer alle schon vorsichtshalber zu mir und da bleiben sie auch freiwillig im Umkreis von 10 m bei mir, damit sich keiner unbeobachtet vielleicht doch zu einem entgegenkommenden Hund entfernt, den ich noch gar nicht im Blick haben kann 😀 Sowas klappt zum Glück schon gut.

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  2. Claudia schreibt:

    Hallo, ja das kenne ich ich. Bei einem Spaziergang mit Lady habe ich auch immer Leckerlis und meinen Clicker einstecken. Gerade jetzt in der Pubertätsphase ist es wichtig ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Bei meiner Hündin ist es genau umgekehrt, ich kann sie keine 2 h alleine im Haus lassen. Sie braucht es immer bei der Familie zu sein. LG Claudia&Lady

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  3. moe8me schreibt:

    Liebe Christina,

    wir haben noch ein weiteres Lieblingsspiel auf unseren Runden, vielleicht ist das auch was für Rico und dich.

    Es nennt sich: „Such – Verloren!“ Dabei nehme ich einen Gegenstand mit (seinen Ball, Futterdummy, Schlüssel, Taschentücher…), irgendetwas, dass er vorher schon gesehen hat.

    Unterwegs lasse ich es dann, unbemerkt von ihm, fallen. Ein paar Meter weiter schicke ich Moe los mit dem Kommando: Such, Verloren! – und lasse ihn das verlorene Stück suchen.
    Er hat dabei einen riesigen Spaß und es fordert ihn heraus, noch genauer auf mich zu achten (weil das dumme Frauchen ständig was verliert! 😉 ).

    Liebe Grüße
    Nicole

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      • moe8me schreibt:

        Tatsächlich erst mit einem kontrollierten Suchspiel zu Hause, bei dem wir unterschiedliche Dinge versteckt haben (also erst einmal zeigen, dann sichtbar verstecken, irgendwann blieb Moe im Körbchen, bekam den Gegenstand gezeigt, der wurde versteckt und Moe durfte suchen).

        Später haben wir es nach draußen verlagert. Ich habe den Gegenstand fallen lassen, so das Moe es aber gesehen und mitbekommen hat. Natürlich dann gelobt, wenn er es gebracht oder angezeigt hat.

        Und so ging es dann immer weiter. Mittlerweile kann ich etwas fallen lassen, ein paar Meter weiter gehen und Moe sagen: Such-Verloren. Er rennt dann los und sucht. 😉 Macht echt Spaß – vor allem, wenn man von einem unbemerkten Spaziergänger freundlich darauf aufmerksam gemacht wird, dass man gerade eine Packung Taschentücher hat fallen lassen (So trainiert man also auch wunderbar seine Umwelt *lach*). Berichte mal, ob Rico auch Spaß daran hat, falls ihr es ausprobiert! Würde mich freuen.

        Liebe Grüße!

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      • Zucker und Zimt Design schreibt:

        Vielen Dank für deine Ausführliche Erklärung! So werde ich es auch probieren. Sein Stofftier zum apportieren habe ich auch schonmal leicht versteckt, da können wir glaube ich gut drauf aufbauen 🙂
        Haha 😂 vllt klappt es bei uns dann bald auch und wir räumen gleich noch ein bisschen die Umwelt auf 😉
        Ich werde auf jeden Fall berichten ❤️
        LG Christina

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  4. lifewithkoa schreibt:

    Immer beruhigend zu lesen, dass es auch anderen so geht wie einem selbst. Koa findet auch ihre Umwelt irre spannend – das liebe Pubertier. Ich mache viele Dinge so wie du beim Spaziergang. Zusätzlich arbeiten wir noch an der Impulskontrolle. Sie muss absitzen, ich werfe den Ball und sie darf erst auf Kommando los. Kostet sie viel Selbstbeherrschung und es ist schön zu sehen, wie sie von mal zu mal gelassener warten kann 🙂
    Viele liebe Grüße
    Maike & Koa

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  5. Marion schreibt:

    Hallo!
    Auch ich habe einen wunderbaren, selbstständigen Vierbeiner. Kommt wohl aus seiner Zeit als Straßeenhund. Im Haus und Garten sehr anhänglich und freudig! Beim Spaziergang kommt allerdings das Gegenteil, da ist man nur der Bremsklotz am Ende der Leine. Interessant sind da nur Opfer , vor allem alles was fliegt!
    Leckerchen sind uninteressant( auch nach 3 Tagen hungern, nimmt sie draußen nicht mal Leberwurst). Auch mit ihrem Spielzeug kann sie nicht locken.
    Bin über Ideen dankbar, so kann man nur mit Kuscheln und Worten belohnen und ablenken.
    Ist sehr mühsam!
    VG
    Marion

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    • Zucker und Zimt Design schreibt:

      Hallo Marion,
      Oje das ist ja wirklich ein sehr schwieriger Fall, wenn weder Lieblingsspielzeug und super leckeres Leckerli nicht klappt. Clara z.B. belohne ich auch meistens mit streicheln, da sie außer Würstchen und Zuneigung nichts interessiert. Gibt es nicht vllt ein Spielzeug, das ihren „Opfern“ sehr ähnelt? Vllt weckt das die Aufmerksamkeit. LG Christina

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  6. Anja iwan schreibt:

    Hallo, ich habe mich anfangs bei Jessi im Wald immer mal wieder hinter einen Baum versteckt. Hierbei muss natürlich der Rückruf schon sitzen. Mittlerweile habe ich keine Chance mehr mich zu verstecken, denn sie behällt mich ständig im Auge. Entfernt sich nie weit weg von mir. Versuche es mal . Gruß Anja

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    • Zucker und Zimt Design schreibt:

      Hallo Anja,

      das ist ein super Tipp, vielen Dank, den wir sogar auch schon ausprobiert haben. Leider hat Rico kein Problem damit, dass wir nicht da sind und spaziert munter weiter. Irgendwann schaut er zwar auch mal wo wir denn bleiben, aber mit wahnsinniger Gelassenheit… 😉
      LG Christina

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  7. Anja iwan schreibt:

    Oder mal ein alten Sock mitnehmen, darin leckerchen rein. Mal irgendwo zur Seite schmeißen, und suchen lassen .Ich lasse Sie unterwegs auch mal kleine Kunststücke machen, zb durch meine Beine springen , oder Slalom laufen durch meine Beine. Platz und Sitz bei Fuß,dann mal wieder das Versteck spiel. Sie ist schon geschafft wenn wir nach Hause kommen. Mann muß sich immer interessant machen für den Hund. Versuche es mal, viel Spaß

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  8. kazuko schreibt:

    Was du beschreibst, klingt nach einem gesunden, selbstsicheren, zufriedenen Hund voller Selbstvertrauen. Bingo! 🙂
    Wenn ein Hund beim Nachhausekommen seiner Menschen total aufgeregt herumhüpft, vielleicht sogar an ihnen hochspringt und überhaupt nicht zur Ruhe kommt, ist das meistens ein Zeichen dafür, dass er Trennungsstress hat und das Alleinebleiben für ihn ganz schlimm ist – oder dass man sich selbst mit „Aufregung“ assoziiert hat, weil man beim Heimkommen immer eine riesige Begrüßungsparty schmeißt. Das ist übrigens auch nicht gerade angenehm für den Hund. Dann gibt es noch die unsicheren, beschwichtigenden Hunde (so wie meiner), die gerne an allen hochspringen, um ihnen das Gesicht abzuschlecken, und bei Besuch gar nicht zur Ruhe kommen.
    Dass Rico entspannt auf dem Boden liegen bleibt, klingt für mich so, als hätte er kein Problem mit dem Alleinebleiben, freut sich aber, dass du nach Hause kommst. Das ist so toll! So ein entspanntes Verhalten zu trainieren ist die Königsdisziplin unter Hundetrainern … 😉
    Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß mit deinem gechillten Vierbeiner!
    PS: Die Spiele unterwegs, die du beschreibst, sind haargenau auch unser Gassi-Ablauf – find ich cool! Dein Hund kann sich glücklich schätzen, für sein Futter arbeiten zu dürfen, denn das ist soooo ein wichtiges Hundebedürfnis 🙂

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    • Zucker und Zimt Design schreibt:

      Das ist er 😉 Ich gebe dir da vollkommen Recht und mir ist es auch lieber so, als das ich ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn er alleine ist. Trotzdem wäre es manchmal für das Ego schön , wenn man etwas mehr Freude sieht 😉 aber ich denke du verstehst, wie ich das meine. 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Christina

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